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Brüssel – Eindrücke von Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen

Eindrücke der  8a

Ich hatte keine Erwartungen von Brüssel, doch es hat mich positiv überrascht, vor allem die schöne Altstadt und die Vielfalt der Stadt.

Es war sehr interessant, die europäischen Einrichtungen zu sehen und genau zu erfahren, wie alles abläuft, da man es nur aus dem Fernsehen/Internet kennt. Auch, dass es so viele Möglichkeiten gibt dort zu arbeiten und die vielen Optionen den Ablauf durch ein Praktikum kennenzulernen.

Ein Highlight für mich waren definitiv die Waffeln, für die Brüssel bekannt ist; kann ich nur empfehlen!

Von Laura Zottler

 

Wir sind nach Brüssel gekommen und das Erste, was mir aufgefallen ist, war diese Vielfalt an Menschen. Brüssel sprüht vor Internationalität. Ein Spaziergang fühlt sich aufgrund der zahlreichen Sprachen wie eine kleine Weltreise an. Vergessen werde ich auch nie die köstlichen Waffeln und handgemachten Pralinen – ein absolutes Highlight!

Von Analena Kunstek

 

Brüssel war eine wundervolle Erfahrung. Ich habe nicht nur über die Stadt und Europa unendlich viele neue Informationen bekommen, sondern auch über meine KlassenkollegInnen (1 Woche gemeinsam verschwitzt reisen, schweißt ein „bissl“ zusammen).

Mir gefiel besonders die Stadt Brügge, mit ihren unzähligen Steinhäusern und Schwänen und das klassische Konzert in Köln. Da ich selbst Violine spiele, war es eine wundervolle Erfahrung mal live ein Streichorchester anzuhören 🙂

Von Lisa Jenewein

Reisebericht Brüssel 8. Klassen

Nach etlichen Verschiebungen und Erschwernissen durch die Corona-Bestimmungen ging es nun am Dienstag den 14.9. endlich los. Mit ca. 50 Schülern der 8. Klassen saßen wir also im Doppeldeckerbus und waren am Weg zu unserem ersten Zwischenstopp in Mauthausen. Nach etwa 3 Stunden Fahrtzeit kamen wir an und wir hatten eine Führung durch die Gedenkstätte des Konzentrationslagers von Mauthausen. Die Führung war sehr spannend, hatte aber auch einen bedrückenden Beigeschmack, da man immer wieder an die vielen verstorbenen Juden denken musste. Um 15:00 fuhren wir weiter in die nahegelegene Stadt Linz, um uns das Ars Electronica anzusehen. Da wir etwas Verspätung hatten konnten wir uns nicht alles ansehen, dennoch sind die vorgestellten Zukunftstechnologien faszinierend und vor Allem der 3D Raum mit 8K Auflösung hat einige von uns beeindruckt. Danach hatten wir etwas Freizeit, um uns für die bevorstehende Busfahrt zu stärken. Um 20 Uhr fuhren wir also weiter und hatten die Möglichkeit im Bus zu schlafen. Aufgrund einiger Verzögerungen und Staus vor und in Brüssel trafen wir mit Verspätung um 9 Uhr in Brüssel ein und mussten bereits im Österreichhaus unsere Zähne putzen. Etwas ermüdet hatten wir dann um 10 Uhr einen Vortrag mit Antonia Kühnel über das Zusammenarbeiten in der EU und welche Aufgaben Österreich dabei hat. Nach dem Mittagessen und einigen Kaffees später, hatten wir eine Stadtführung durch Brüssel. Dabei sahen wir uns Sehenswürdigkeiten wie den Grand Place, den Manneken Pis, die Kathedrale sowie einige weitere Statuen an. Danach hatten wir Freizeit und konnten die Stadt weiter erkunden oder Waffeln essen gehen, wobei die meisten an diesem Abend bereits früh schlafen gingen. Mit neuer Energie hatten wir am nächsten Tag um 10 Uhr einen Vortrag mit Rene Steiner, einem Mitarbeiter der Europäischen Kommission. Nach dem Vortrag darüber, welcher Aufgaben Herr Steiner in der EU hat, konnten wir einige Fragen, auch kritische, stellen, die er mit voller Ausführlichkeit beantwortet hat. Anschließend wurden wir in Gruppen geteilt und hatten einen Stationenbetrieb quer durch die Stadt Brüssel. Zuerst hatten wir in der ständigen Vertretung Österreichs einen Vortrag über den „Ausschuss der Regionen“ mit Klaus Hullmann, im Anschluss einen im Steiermark-Büro-Brüssel bei dem wir vor allem auf den Green Deal eingegangen sind und welche Aufgabe die Steiermark dabei hat und zuletzt einen Rundgang durch das EU-Viertel mit Andreas Kernstock, der uns die verschiedenen Gebäude der Europäischen Union nähergebracht hat. Nach dem kräftezerrendem Programm vom Donnerstag, war das des Freitags ähnlich dicht. So kam um 10 Uhr ein Übersetzer aus dem Europäischem Parlament und brachte uns seine Aufgabe in der EU näher. Anschließend wurden wir abermals in Gruppen aufgeteilt und schauten uns den Plenarsaal, in dem die Abgeordneten ihre Sitzungen abhalten, an, das Parlamentarium, durch das wir mit einem Audioguide durchgeführt wurden und zum Schluss das äußerst interessante Haus der europäischen Geschichte. Am Samstag fuhren wir um 8:30 Richtung Brügge. Am Weg dorthin hatten wir die Möglichkeit bei einer berühmten Chocolaterie Pralinen zu kaufen. In Brügge angekommen hatten wir eine Stadtführung und wir schauten uns die Belfort von Brügge, sowie die mittelalterliche Bauweise und die Wasserkanäle an. Anschließend hatten wir Freizeit und einige von uns machten eine Bootstour durch die Stadt. Auf der Fahrt zurück ins Hostel machten wir einen Zwischenstopp beim Atomium und hatten die Chance ein paar Fotos zu machen. Am nächsten Tag checkten wir aus dem Hostel aus und fuhren Richtung Köln. Auf dem Weg dorthin hielten wir zum einen in Löwen an, um uns die Stadt anzusehen, und zum anderen in Aachen um das Weltkulturerbe, den Aachener Dom zu besichtigen. Nachfolgend fuhren wir nach Köln weiter und um 20 Uhr sahen wir uns, schön gekleidet in der Kölner Philharmonie das Kölner Bürgerorchester an. Am Montagvormittag hatten wir eine Führung durch den Kölner Dom und viele von uns waren über die über 150 Meter hohe Kirche sehr beeindruckt. Danach fuhren wir leider schon zu unserem letzten Halt nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Hier hatten wir eine Stadtführung und sahen uns das Porta Nigra, die alte römische Therme sowie einige weitere Sehenswürdigkeiten an. Last but not least sind wir alle gemeinsam Pizza essen gegangen und ließen unsere wunderbare Brüsselreise ausklingen. Um 23:30 Uhr fuhren wir von Trier Richtung Weiz weg und kamen am nächsten Tag um 11:30 Uhr in Weiz. Eine wirklich gelungene Schulreise!

Fabian Mussbacher